Une arrivée du Tour de Luxembourg à Diekirch
Lëtzebuerger Journal 15.05.1970
DIE-VIER-SEKUNDEN-MÄNNER (21.05.1939)
Bei einer Ankunft auf der Esplanade in Diekirch gab der Chronométreur, es war Armand Schleich, M. Clemens, der mit etwa 25 Meter Rückstand auf den ersten eingelaufen war, 4 Sekunden mehr. Diese 4 Sekunden gaben zu einer wahren Revolution Anlaß. Man muß daran erinnern, daß M. Clemens damals der Held des Landes war. Eine inländische Zeitung, es war immer dieselbe, titulierte die Offiziellen “Vier-Sekunden-Männer” und letztere mußten sich allerhand Frechheiten gefallen lassen. In der belgischen Zeitung “Les Sports” wurde Armand Schleich als der “chronométreur le plus consciencieux que nous avons jamais rencontré…” bezeichnet. Daß gerade diese 4 Sekunden M. Clemens zum Endsieg verhelfen sollten, damit hatte niemand gerechnet. In der Schlußetappe, die von Diekirch nach Luxemburg führte, ging Mett, um die 4 Sekunden wett zu machen, im Bridel aufs Ganze und er kam in der Avenue Marie-Thérèse, wo sich tausende von Zuschauern, darunter auch Prinz Felix von Luxemburg, eingefunden hatten, mit einem Vorsprung von rund 20 Sekunden als erster an. Er wurde einmal mehr auch Endsieger der “Tour”.
In Rennen, die nach dem Kriege ausgetragen wurden gab des öfteren Zeitunterschiede von 3, ja sogar von 2 Sekunden, ohne daß irgend jemand sich daran störte. Unter den Offiziellen dieser Rennen befanden sich Leute, die uns damals das “Schimpfwort” 4-Sekunden-Männer anhängten.
(Journal consulté aux Archives nationales)