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DE LETZEBURGER SPORT 22.02.1951
GILLENS BAHNREKORD IN HANNOVER
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Die Mannschaft Gillen-Knocke gewann nur relativ wenig Punkte, sondern suchte bewusst den Bahnrekord zu brechen. Für den Hannoveraner Rundenrekord war nämlich eine Prämie von 1500 Mark ausgesetzt.
Plattner war der erste, der sich Montag mit 11,1 den Rekord sicherte. Von Büren gelang es aber bald, mit 11 Sekunden den Rekord von neuem zu brechen und hier schon stellte Lull Gillen seine Anwartschaft auf die Prämie auf, indem er Von Bürens Leistung ebenfalls erreichte. Der kleine Italiener Terruzzi schnappte aber beiden die Prämie mit einem 10,9 wieder weg. „Schneller dürfte kaum noch ein Fahrer im restlichen Teil des Rennens sein“, schrieb die „Neue Zeitung“, die von den Amerikanern patronierte größte Tageszeitung.
Am folgenden Morgen musste sie aber schon ihre Meinung revidieren, denn Lull Gillen hatte mit einer 10,8 Leistung alle Prognosen über den Haufen geworfen.
(Journal consulté au Département ministériel des Sports)