Déjà en 1924, trop de voitures ...
LUXEMBURGER ZEITUNG 29.05.1924
“Circuit de Luxembourg”
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Alle Vorbereitungen sind getroffen, daß das Rennen regelrecht und ohne jeden Zwischenfall absolviert werden kann.
Eine Neuerung, betreffend die Begleitautomobile verdient speziell hervorgehoben zu werden: drei bis vier offizielle Autos begleiten bezw. kontrollieren die Rennfahrer auf der ganzen Strecke. Die Autos sind durch weithin sichtbare Abzeichen gekennzeichnet; sie sind der Fahrtfolge nach numeriert. Außerdem sind die Polizeinummern dieser Autos allen Gendarmerien der auf der Strecke liegenden Ortschaften mitgeteilt worden. Ihren Instruktionen nach werden die Gendarmen alle anderen Autos und Motorräder zurückhalten, bis die Rennfahrer passiert sind. Es ist dies eine Maßnahme, die durchaus notwendig geworden ist. So wird endlichen allen “Autosportlern”, die sich nicht schämen, vor und neben den Fahrern zu rasen, Staub aufzuwirbeln und die Konkurrenten oft in direkte Lebensgefahr zu bringen, endlich einmal das Handwerk gelegt werden, zum großen Vorteil des gesunden und echten Sports. Bisher waren Straßenrennen oft eine richtige Quälerei für die Rennfahrer, die Hunderte von Kilometern in einer undurchdringlichen Staubwolke zurücklegen mußten, in steter Gefahr, von einem Auto überrannt oder in den Straßengraben geschleudert zu werden, was leider allzu oft vorkam.
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(Journal consulté aux Archives nationales)